DIY

Meine Nähmaschine und Ich – Eine Liebesgeschichte

Ich und nähen, das hätte nie jemand geglaubt. Meine Oma war erstaunt und konnte es auch nicht wirklich glauben. Eigentlich hat es mir keiner so richtig zugetraut. Warum? Weil ich sehr ungeduldig bin, alles sofort immer funktionieren muss und ich nicht gerade kreativ bin. Handarbeit passt daher so gar nicht zu mir. Und doch besitze ich mittlerweile ein eigenes kleines Nähreich mit einer Nähmaschine und einer Overlook. Und ich liebe es! Ich hätte wirklich nie gedacht, dass es mir mal so viel Spaß machen würde Stoffe und Schnitte auszuwählen und Kleidung für meine Kinder und mich zu zaubern.

Aller Anfang ist schwer…

Alleine wäre ich sicher nie auf die Idee gekommen mich an eine Nähmaschien zu setzen, aber ich hatte zwei hartnäckige Freundinnen. Beide wollten einen Nähkurs besuchen und ich musste mit. Es war eine absolute Katastrophe! Wir sollten ein Utensilo nähen. Am Ende war ich die Letzte, Nähte waren falsch, der Faden ständig gerissen und ich einfach nur noch genervt. Mir war klar – Nie Wieder!

Es hat mich aber auch nicht ganz losgelassen. Ich wollte es nochmal ausprobieren. Also habe ich mir eine Nähmaschine geliehen und mir viele, viele, Youtube-Videos angeschaut. Nach viel Fluchen und ganz viel Stoffverschnitt hatte ich meine erste Pumphose fertig. Nicht perfekt, aber vorzeigbar und der Sohn war zufrieden. Danach gab es kein Halten mehr. Ich habe Kleidung, Taschen, Kissen, einfach alles mögliche genäht. Auch als meine Kleine auf der Welt war, im Tragetuch auf dem Pezziball.

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Es hat gedauert und ich habe nicht aufgegeben und jetzt ist es zu meinem liebsten Hobby geworden.

Ich finde Nähen ist perfekt für jede Mama da draussen, weil:

  • du zu Hause nähen kannst Du brauchst keinen Babysitter. Du musst keinen Aufwand betreiben und kannst im Schlabberlook einfach loslegen.
  • es nicht besonders teuer ist (bis auf die Anschaffung der Nähmaschine natürlich).
  • etwas Neues entsteht! Am Ende hast du ein Ergebnis. Eine schöne Tasche, ein schönes Kleid, aber auch Kissen, Kuscheltiere usw.
  • du nicht auf die Kleidung im Laden angewiesen bist. Du nähst dir einfach selbst, was dir gefällt.
  • du das Rad nicht neu erfinden musst. Es gibt so tolle Schnittmusterhersteller, da muss man nicht selbst entwerfen.
  • du bist kreativ! Du suchst Stoffe aus, kombinierst und gestaltest – ein kreativer Prozess
  • jedes Teil ein Unikat ist!
  • Stoffe soooo schön sind!!! Man hat niemals genug Stoff im Haus. Okay, da wird es dann doch teuer 🙂
  • nähen nachhaltig ist! Du kannst flicken, reparieren und aus alten Klamotten Neues schaffen.

Ein absolut empfehlenswertes Mamihobby!

Aber leider komme ich kaum noch dazu. Tagsüber arbeite ich und kümmere mich um die Kinder, abends bin ich total platt und kann mich kaum aufraffen. Doch diese Woche habe ich vormittags kinderfrei und habe mir vorgenommen jeden Tag ein bisschen zu nähen.

Meine Nähergebnisse präsentiere ich gesammelt am Ende der Woche! Ich bin schon gespannt was ich wirklich schaffe. Auf der Nähliste steht so einiges. Vor allem das neue Baby muss ausgestattet und das Kinderzimmer dekoriert werden.

Wenn ihr Lust habt und gerne anfangen würdet, aber nicht genau wisst wie, dann schreibt mir doch einfach. Vielleicht kann ich euch ein bisschen Helfen.

 

Eure,

Lila ♥♥

 

2 Kommentare zu „Meine Nähmaschine und Ich – Eine Liebesgeschichte

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