Alltag

Draußenzeit trotz Novembergrau – Zeit für kleine Forscher

Der Oktober ist vorbei! Leider! Denn mit ihm sind auch die vielen bunten Farben an den Bäumen und die warme Herbstsonne weg. Zumindest zum großen Teil. Der November ist da doch meist sehr grau in grau. Natürlich kann auch er manchmal noch ein paar schöne Tage hervorzaubern, aber das schlechte Wetter überwiegt. Ohne Kinder hat man sich an solchen düsteren, kalten Novembertage auf die Couch verkrochen. Mit einer warmen Tasse Tee, einem guten Buch oder auch einer spannenden Serie. Wenn ich mich jetzt gemütlich hinsetze stehen da zwei Kinder vor mir die bespaßt werden wollen und seit ein paar Tagen ein Baby, dass auch noch versorgt werden will.

Ich weiß nicht wie es euch da geht, aber zu viel Drinnenzeit ist der absolute Streitauslöser für Geschwister. Eine zeitlang wird noch gebaut, gebastelt und gemalt, aber das geht maximal einen halben Tag. Die andere Hälfte des Tages sind die Kinder unausgelastet, streiten miteinander oder zerlegen die Wohnungseinrichtung. Also müssen wir mindestens einmal am Tag raus. Egal wie das Wetter ist und egal wie ich das ganz persönlich finde. Denn die Alternative ist noch viel anstrengender. Lieber ein bisschen nassgraues Wetter als zwei kleine Kinder die sich die Köpfe einschlagen.

Wir sind Forscher

Ein beliebtes Spiel der Kinder ist es als Forscher draussen unterwegs zu sein. Dafür brauch es gar nicht viel und zu erforschen gibt es ja immer etwas. Wir brauchen dafür auch kein bestimmtes Ziel, denn die Kinder suchen sich ganz genau ihren Weg. Wir untersuchen Baumrinden, wandern über Stoppelfelder und entdecken allerhand Neues.

Gute Ausrüstung ist wichtig!

Jeder Forscher braucht die richtige Ausrüstung. Am allerwichtigsten dabei ist eine gute Lupe! Noch dabei haben wir eine kleine Taschenlampe und einen Kompass, falls wir uns in den tiefen Wäldern verirren oder es nicht vor Sonnenuntergang nach Hause schaffen. Gummistiefel sind ebenso ein muß. Wer weiß durch welchen Sumpf wir watten müssen. Gut ausgestattet kann einem schlechtes Wetter nichts mehr anhaben.

Und danach sind die Kinder viel zu müde zum streiten. Dann kann auf der Couch gekuschelt und Bücher angeschaut werden.

Wie ist das bei euch? Geht ihr bei jedem Wetter raus? Habt ihr vielleicht die ultimativen Schlechtwetterdraussentipps?

Eure,

Lila♥

(P.S. Dieser Beitrag macht mit bei der Blogparade von der lieben Gesa zum Thema „Draußenzeit trotz Novembergrau“.)

 

 

2 Kommentare zu „Draußenzeit trotz Novembergrau – Zeit für kleine Forscher

  1. Pfützenweitspringen war bei meinen Enkeln genauso beliebt wie Laub rascheln. Wer ist schneller auf einem Bein, wer kann besser klettern, außer Matschbekleidung brauchten wir keine Ausrüstung. Sind die Knaben, inzwischen schon acht und zehn jetzt in den Ferien hier, werden sie manchmal schon vor dem Frühstück zu einigen Fahtradrunden auf dem riesigen Grundstück verdonnert, damit sie danach wie gesittete Menschen am Tisch sitzen können.

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  2. Vielen lieben Dank für diesen Beitrag! Ich musste sehr lachen, als Du geschrieben hast, dass Rausgehen bei dem Wetter nicht immer dein Wunsch ist, dass die Alternative aber schlimmer ist 😉
    Die Forscheridee ist toll! Eine Luoe habe ich schon hier. Jetzt gebe ich dem Töchterchen noch etwas Zeit zum Älterwerden und dann gehts los! 🙂

    Gefällt 1 Person

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