Kinder · Muttergefühle

4 Wochen dreifach Mama – Ein Lagebericht

Seit vier Wochen bin ich nun Mama von drei Kindern! Drei Kinder die durch das Haus hallen. 3x mehr Lärm, 3x mehr Wäsche, 3x mehr Aufmerksamkeit und vor allem auch 3x mehr Liebe!

Drei Kinder sind mehr als zwei!

So einiges hat sich verändert, denn wir sind jetzt einer mehr. Und dennoch ist es so als wäre der Babysohn schon immer da gewesen. Es ist etwas lauter bei uns. Was mehr an den nach Aufmerksamkeit schreienden Geschwisterkindern liegt als am Baby. Es ist auch etwas unordentlicher und auch die Wäsche ist deutlich mehr geworden. Weniger ist nur die Schlafenszeit!

Allen gerecht werden

Gar nicht so einfach! Eigentlich im Moment noch für mich fast unmöglich, zumindest zur gleichen Zeit. Vor allem der große Bruder kommt zu kurz, denn er ist derjenige der sich auch mal zurückhält, der versteht, dass jetzt erst das Baby versorgt werden muss. Der kleine Wirbelwind hingegen fordert lautstark Aufmerksamkeit ein. Sie kann man nicht übersehen. Sie nimmt sich was sie braucht. Nur meinen Großen muss ich mehr im Blick haben, denn auch er ist noch klein und braucht seine Mama sehr.

Aber wann ist Zeit für die großen Kinder?

Bevor der Babysohn geboren wurde sind beide Kinder abends in ihr eigenes Bett zum schlafen gegangen. Der große Bruder blieb dort auch die ganze Nacht, den kleinen Wirbelwind habe ich zu mir geholt. Jetzt schlafen alle Kinder im Familienbett ein. Diese extra Kuschelzeit wird dringend benötigt.

Im Alltag versuche ich immer wieder den Babysohn abzulegen um Zeit für die Geschwister zu haben, um zu basteln, Bücher anzuschauen oder auch einfach nur da zu sein. Das bin ich zwar auch mit Baby, aber ich bin doch immer wieder abgelenkt. Abgelenkt durch das Dauerstillen oder die Bauchschmerzen die den Kleinsten sehr plagen.

Aktuell funktioniert das für uns ganz gut so. Das liegt aber auch daran, dass der Liebste Elternzeit hat und immer verfügbar ist. Wie es danach laufen wird, werden wir sehen.

Zeit für mich? Zeit als Paar?

Hier zeigt sich wohl die größte Veränderungen. Bereits vor dem Baby war dafür nur wenig Zeit, aber doch immerhin ab und zu. Jetzt ist daran nicht ansatzweise zu denken. Weder für mich selbst, noch für uns gemeinsam bleibt freie Zeit! Wenn die Kinder im Kindergarten sind und das Baby schläft wird liegengebliebenes weggearbeitet, der Haushalt gemacht und Weihnachtsvorbereitungen getroffen. Das wird sich so schnell auch nicht ändern. Zumindest sehe ich da aktuell keine Lösung. Wir werden eher Zeit für uns selbst schaffen können, als Zeit für uns als Paar. Denn dafür müssten die Kinder alleine schlafen oder wir bräuchten einen zuverlässigen Babysitter, dem wir auch noch unsere Kinder anvertrauen würden. Beides undenkbar!

Gut, dass man nach zwei Kindern schon weiß was auf einen zukommt und wir uns somit mit der aktuellen Situation arrangieren können.

Ich bin gespannt wie sich unser Alltag als fünfköpfige Familie weiter verändert!

Eure,

Lila♥

 

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