Alltag

Good Bye 2017 – Mein Jahresrückblick

In den sozialen Netzwerken häufen sich im Moment die Jahresrückblicke. Da möchte ich nicht fehlen, vor allem weil es doch so spannend ist zurückzublicken und zu erkennen wie viel doch in einem Jahr passieren kann.

Wenn ich dieses Jahr Revue passieren lasse, dann lässt sich ganz klar sagen, dass es ganz im Zeichen der Familie stand! Wir haben so viel gemeinsam erlebt, viel positives, aber auch Trauer und Verlust waren ein Thema.

Urlaub, Ausflüge und viel Familienzeit

Zwei wunderbare Familienurlaube liegen hinter uns. Wir waren im Allgäu und auf Rügen. Es war wirklich wunderschön. Diese Urlaubszeit ist uns so wichtig, da wir dann ganz viel Zeit für uns haben, ohne Verpflichtungen, ohne To-Do-Listen. Auch so waren wir viel unterwegs. Wir sind dieses Jahr noch viel näher zusammengewachsen und haben diese besondere Familienzeit so richtig genoßen.

Krippenkind

Mein kleines Mädchen kam dieses Jahr mit 1,5 Jahren in die Kinderkrippe. Für mich war diese Trennung viel schwieriger als für sie. Der kleine Wirbelwind hat das wirklich ganz toll gemacht und war schon nach 2 Wochen eingewöhnt. Sie geht sehr gerne in die Krippe und fragt auch am Wochenende, ob denn heute nicht Kindergarten sei. Ich freue mich für sie bin aber gleichzeitig auch immer ein bisschen traurig. Damit geht wieder ein Abschnitt vorbei und eine neue beginnt. Mein kleines Mädchen wird groß!

DSC09448

Zurück in den Job – oder nicht?

Nach der Krippeneingewöhnung bin ich wieder zurück in den Job. Mein Gefühl dazu war nicht nur positiv. Einerseits habe ich mich auf meine Kollegen gefreut. Endlich mal wieder Gespräche mit Erwachsenen. Aber das Thema „Kinderpalliativ“ ist dann mit drei Kindern doch nicht so einfach zu verdauen und ich habe wieder mal gemerkt, dass mir diese Arbeit nicht immer gut tut. Natürlich gibt sie mir auch viel – viel Dankbarkeit für unsere Gesundheit und das es uns so gut geht, aber sie nimmt mir auch die Unbeschwertheit und Leichtigkeit! Ich mache mir mehr Sorgen und gehe nicht mehr ganz so leicht durchs Leben. Daher war ich schon vor meiner Rückkehr nicht so ganz sicher, ob das wirklich die richtige Entscheidung ist. Diese wurde mir dann abgenommen, denn nach einem Monat habe ich erfahren, dass ich schwanger bin!

Schwanger! – Das dritte Kind!

Das war so ganz und gar nicht geplant! Hier habe ich schon mal darüber geschrieben. Eigentlich war unsere Familienplanung abgeschlossen und eigentlich hatte ich andere Pläne. Doch manchmal kommt eben doch alles anders. Eine weitere Schwangerschaft hat erstmal unser Leben wieder auf den Kopf gestellt. Daheim mussten wir umbauen, denn wir hatten kein drittes Kinderzimmer und im Schlafzimmer keinen Platz für Beistellbett und Wickeltisch. Die Schwangerschaft habe ich zum Ende hin nicht mehr so gut vertragen, also wurde ich frühzeitig ins Berufsverbot geschickt. Diese Zeit hat mir unglaublich gut getan. Ich hatte Zeit mir Gedanken zu machen, Zeit für mich und Zeit für meine Kinder!

Am 27.10. kam unser kleiner Babysohn per Kaiserschnitt auf die Welt. Eine Geburt die mich sehr mit meinen beiden anderen Geburten (Geburt 1 und Geburt 2) versöhnt hat. Es lief alles gut und schon nach wenigen Tagen konnten wir wieder nach Hause. Diese erste Zeit zu fünft war nicht ganz einfach. Die Geschwister waren sehr emotional und es gab viele Tränen. Aber jetzt 2 Monate danach haben alle ihren Platz gefunden! Wir sind dankbar für unser kleines Überraschungsbaby und freuen uns so sehr über diesen kleinen süßen Jungen.

Verlust und Trauer

Neben all dem Glück was wir erleben durften war leider auch Trauer ein Thema, denn meine Oma ist mit 75 Jahren verstorben. Ihr Tod kam sehr überraschend für uns. In meinem Leben hatte meine Oma eine wichtige Bedeutung! Sie hat sich viele Jahre aufopferungsvoll um mich und meinen Bruder gekümmert. Es ist sehr schade, dass sie ihren dritten Enkel nicht mehr erleben durfte. Mein großer Sohn war sehr traurig und hatte viele Fragen. Ich habe ihm alles so ehrlich wie möglich beantwortet und ihn in seiner Trauer begleitet. Bei der Beerdigung waren die Kinder selbstverständlich mit dabei. So war es leichter für den großen Bruder alles zu verstehen. Das einzige was er sich sehr gewünscht hätte, wäre die Oma auch aufgebahrt zu sehen. Ich hatte das in diesem Moment nicht im Blick und es ihm daher nicht angeboten. Mir hat dieser Trauerfall nochmal das verdeutlicht, was ich auch im Beruf immer wieder erlebe. Auch für Kinder ist es so wichtig, dass auch sie die Chance bekommen sich von einem geliebten Menschen zu verabschieden.

Der Blog

Ich habe dieses Jahr mich endlich dazu entschieden einen Blog zu eröffnen. Schon lange schiebe ich das so vor mich hin und habe einfach nie so richtig den Mut gehabt. Doch jetzt kann ich es sagen: Ich bin Blogger! Verrückt! Dieses bloggen tut mir unglaublich gut. Ich habe viel gelernt. Wusste ich vor ein paar Monaten noch nicht einmal was SEO ist, habe ich jetzt zumindest eine Ahnung. Doch ich habe hier noch viel vor mir. Ich weiß noch lange nicht genug und stoße hier und da noch an meine Grenzen. Aber es macht mir Spaß und bietet mir etwas Abwechslung im Mamaalltag. Vor allem durch den netten Austausch mit Lesern und andern Bloggern!

Meine Leser

Ja es gibt sie wirklich. – die Menschen da draussen die tatsächlich meine Texte lesen. Unglaublich! Ich hätte niemals gedacht, dass so viele Menschen auf meinen Blog kommen und das lesen was ich schreibe! Vielen lieben Dank! Ohne euch würde das alles keinen Sinn machen. Ohne euch würde es diesen Blog wahrscheinlich schon nicht mehr geben, denn wer mag schon öffentlichen schreiben, wenn es keiner liest. Besonders freue ich mich über Kommentare und den Austausch der dadurch möglich wird! Schreibt mir bitte auch weiterhin!

2018

Über meine Träume habe ich bereits hier und hier berichtet. 2018 möchte ich mich also auch mehr um mich kümmern. Ich möchte endlich meine Zuckersucht besiegen und mich in meinem Körper wohler fühlen. Ich möchte mehr Zeit für mich, weniger Perfektionismus und viel mehr Achtsamkeit. Auf dem Weg dorthin nehme ich euch gerne virtuell mit.

Ich werde die nächsten 2 Jahre nicht zurück in den Beruf gehen und habe somit Zeit mir darüber Gedanken zu machen wie es für mich weiter gehen soll. Mit jetzt drei Kindern würde ich gerne freier arbeiten. Ich möchte mehr für meine Kinder da sein können und ich hätte gerne einen Job der sich mehr mit dem Leben beschäftigt! Tod gab es in den letzten Jahren genug.

Tja und dann ist da noch „Erdbeerpause“. Ich habe einige Veränderungen geplant, optisch, wie auch inhaltlich. Ich möchte mehr über Minimalismus und Nachhaltigkeit und über Selbstfürsorge und Achtsamkeit schreiben. Natürlich wird es aber auch weiterhin Geschichten, Gedanken und Berichte aus meinem Leben als Mama von drei Kindern geben. Ich möchte mich noch mehr in den sozialen Netzwerken einbringen und Pinterest mehr Aufmerksamkeit widmen. Und dann werde ich noch meine erste Bloggerkonferenz, die „Denkst“ in Nürnberg besuchen.

Ich bin gespannt was 2018 so alles bringen wird und freue mich auf viel Familienzeit und tollen Begegnungen.

Ich wünsche euch einen guten Start im neuen Jahr, viel Gesundheit und Glück!

Eure,

Lila♥

(P.S. Dieser Beitrag macht mit bei der Blogparade von „Familie Nimmerland„)

3 Kommentare zu „Good Bye 2017 – Mein Jahresrückblick

  1. Das klingt doch nach einem alles in allem sehr ausgeglichenen und ausgewogenen Jahresrückblick und nach einem ziemlich klaren, optimistischen Blick auf das neue Jahr! 🙂 Das freut mich! Ich wünsche Dir und Euch einen guten Übergang! Bis bald!

    Gefällt 1 Person

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s