Nachhaltigkeit

62 Jahre – #5vor12

Es ist wieder so weit! Mamadenkt ruft wieder zu den #5vor12 auf und ich freue mich, dass ich es auch diesen Monat schaffe mitzumachen! Meine letzten #5vor12 könnt ihr hier nachlesen. Die letzten vier Wochen habe ich mir viel Zeit genommen um mich mehr mit den Themen Umweltschutz, Konsum, Minimalismus zu beschäftigen. Alles hängt ja zusammen und überall hängen wir mit drin und tragen unseren Teil dazu bei. Manchmal mehr, manchmal weniger, aber immer ein kleines bisschen.

Zahl des Monats 62

So alt werde ich sein, wenn es in unseren Meeren mehr Plastik als Fisch geben wird. 2050 soll es soweit sein. Ich werde es also womöglich noch miterleben und meine Kinder erst recht. Urlaub am Strand unter Palmen im türkisklaren Meer – das werden Erinnerungen sein die es dann so nicht mehr geben wird. Mal abgesehen was das für unser ganzes Ökosystem bedeutet! Ich bin auch nicht zuversichtlich, das sich daran etwas ändern wird. An ein Aufhalten glaube ich schon nicht mehr. Dafür tut sich viel zuwenig. Die Plastiktüten in den Läden werden abgeschafft, dafür wird aber jede Gurke einzeln mit Plastik überzogen. An der einen Stelle versucht man bessere Lösungen zu finden, dafür wird anderes aber wieder schlechter. Natürlich weiß ich, dass es nicht leicht ist gänzlich auf Plastik zu verzichten. Ich muss mich ja nur umsehen: Laptop, Fernseher, Plattenspieler, Kindersitz etc. überall ist Plastik dabei. Aber für manche Dinge gibt es Alternativen – Schüsseln aus Holz, weniger Plastikspielzeug, Unverpacktläden, Wasser in Glasflaschen, Stoffwindeln und ein anders Konsumverhalten. Jeder einzelne kann etwas tun!

Alle denken nur darüber nach, wie man die Menschheit ändern könnte, doch niemand denkt daran, sich selbst zu ändern.
Leo N. Tolstoi

Upcycling – Idee

Ich liebe Dekoration aus Naturmaterialien! Stämme, Äste, Zapfen, Blätter – alles lässt sich wunderbar wiederverwenden und sieht dazu noch richtig toll aus.

Rezeptidee

Habt ihr auch oft altes Brot zu Hause? Frisches Brot wird bei uns total gern gegessen, wenn es aber ein paar Tage liegt, dann will es keiner mehr so richtig. (TIPP In einem Römertopf hält sich Brot länger) Entweder ich toaste das Brot dann oder ich mache es wie meine Mutter früher. Altes Brot wurde bei uns nie weggeschmissen! Wir haben es in Ei ausgebacken. Und so geht es:

Ein Ei in einen Teller schlagen, mit Salz und Pfeffer würzen und verquirlen. Brot in Scheiben schneiden, im Ei wenden und in Öl von beiden Seiten gut anbraten. Das mögen sogar meine Kinder!

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Anno Domini

Meine Oma ist im Krieg aufgewachsen und hat sehr lange in ärmlichen Verhältnissen gelebt. Es wurde so gut wie nie etwas weggeschmissen. Für alles hat man eine Verwendung gefunden. Löcher wurden geflickt, Socken gestopft, aus alten T-Shirts wurden Putzlappen gemacht und es wurde nur die Stube geheizt. Alle anderen Räume blieben kalt. Das ist noch heute so! Wenn ich meine Oma besuche, dann ist es in ihrer Wohnung eher kühl. Sie ist dick angezogen und friert nicht, aber mir ist es zu kalt. Ich bin es einfach nicht gewohnt, denn bei uns zu Hause ist es mir oft schon fast zu warm. Wir heizen eigentlich viel zu viel und verschwenden somit unnötig Ressourcen. Also ziehe ich heute die Stricksocken an und drehe die Heizung etwas runter.

Mein Linktipp

Die meisten kennen es wahrscheinlich schon und wer es nicht kennt sollte unbedingt mal vorbeischauen! Auf Smarticular findest super Ideen für ein nachhaltiges Leben!

Was sind eure #5vor12? Habt ihr Lust mitzumachen? Dann schaut doch mal bei Mamadenkt vorbei.

Eure,

Lila♥

Ein Kommentar zu „62 Jahre – #5vor12

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