Über Erdbeerpause

Braucht es wirklich noch einen Familienblog?

Diese Frage stelle ich mir seit Jahren. Oft hatte ich den Gedanken, aber genauso oft habe ich ihn wieder verworfen. Ich habe mich immer gefragt, ob ein weiterer Familienblog wirklich nötig ist, ob dass was ich schreibe überhaupt jemand lesen möchte und ob ich das überhaupt kann.

Für mich selbst hat die Bedeutung von Familienblogs mehr und mehr zugenommen. Als junge Mutter und noch im Studium stand ich plötzlich da und wusste nicht so recht was ich machen sollte. Ich wurde belagert von gut gemeinten Ratschlägen, aber nichts davon hat sich für mich richtig angefühlt. Also habe ich mir selbst „Hilfe“ gesucht und diese sowohl in Büchern von Jesper Juuls und Maria Montessori als auch im Internet gefunden. fraumierau von Geborgen Wachsen, Sabrina von Holzhütteneinblicke, Hebammezauberschön und Eltern vom Mars wurden meine neuen Wegbegleiter. Hier bekam ich Anregungen, Tipps, Unterstützung und Trost. Über die Jahre kamen immer mehr Familienblogs hinzu und keinen einzigen empfand ich als überflüssig. Jeder hat eine Botschaft, jeder zeigt ein Stück Familienleben, dass uns alle bereichern kann und mir persönlich zeigt „ich bin nicht allein“. Danke dafür!

So aber wofür brauche ich einen eigenen Blog?

Für mich! Als Tagebuch, als Kommunikationsmöglichkeit, als Ideensammler und vielleicht kann ich das ein oder andere Mal auch anderen Anregungen geben, Unterstützung in schwierigen Situationen leisten oder Trost spenden. Als junge Mutter von bald drei Kindern, die vegetarisch, bedürfnisorientiert, langzeitstillend, familienbettbegeistert und ökologisch lebt, fühle ich mich hier mitten in der bayerischen Pampa oft als Exot und werde so auch behandelt. Mein „Dorf“ ist daher eher klein und ein wirklicher Austauch kaum möglich. Ich hoffe durch  „Erdbeerpause“ das für mich zu ändern und freue mich sehr über viele neue Erfahrungen und Ideen.

Wo es genau hingeht weiß ich noch nicht. Ich lasse mich treiben und schaue was passiert. Aber sicherlich werden zwischen unseren Familiengeschichten auch das ein oder andere Nähstück oder die ein oder andere Leckerei erscheinen.

Hier wird es nicht perfekt sein. In der Internetwelt kenne ich mich nicht sehr gut aus…hatte ich bis vor kurzem ja noch nicht mal einen Facebookaccount. Ich werde mich einlesen um besser zu werden und bin dankbar für jeden Tipp!

Eure

Lila♥

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2 Kommentare zu „Über Erdbeerpause

  1. Ich lese gern bei dir und ich verstehe nur zu gut wie man sich als „Exot“ auf dem Lande fühlt wenn die meisten um einen rum ehr komisch finden was man so tut und man sich danach sehnt sich mal mit jemandem auszutauschen der einen auch versteht.
    Allerliebste Grüße. Mach weiter so.

    Gefällt 1 Person

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